MEIN NAME IST LISA UND NUN ERZÄHLE ICH EUCH MEINE GESCHICHTE

Autorin    Lisa Brönnimann

Ghostwriter      Ulrike Renk

Verlag             Bastei Lübbe

ISBN       978-3-404-60951-2

Taschenbuch      284 Seiten

Masse            12,5 x 18,5 cm

Erstausgabe        25. 8. 2017

1. Januar 2017 - 3 Auflage

Erhältlich im Buchhandel, Poststellen, Online

und bei mir mit persönlicher Signierung

NIEMANDSKINDER

VERDINGT UND VERACHTET - MEINE KINDHEIT IN DER SCHWEIZ

Wer erinnert sich nicht gerne an die Zeit zurück, wo man noch klein war?

Manche, wie ich, versuchen genau diese Zeit zu vergessen.

 

Ich versuchte Jahrzehntelang, durch Arbeit und ehrenamtliche Tätigkeiten meine Erinnerungen zu verdrängen. Jedoch im Schlaf suchen sie sich den Weg in mein Bewusstsein.

Bekannte Gerüche, Geräusche und Stimmen versetzten mich vom hier und jetzt in meine Kindheit zurück und all die Szenen tauchten vor meinem inneren Auge auf. Was mich immer wieder in Ohnmacht versetzte und meine Gesundheit Angriff. Der einzige Weg zur Genesung war, diese Erinnerungen zuzulassen und das Geschehene zu reflektieren. Somit lernte ich damit umzugehen.

 

ZUM BUCH

«Niemandskinder - verdingt und verachtet» zeigt mein tiefstes inneres Geheimnis, welches ich selbst vor meinem Ehemann und meinen Kindern sehr lange verschwiegen habe.

 

Die immer wiederkehrenden Déjà vécus, diese Niederzuschreiben, war ein Steiniger Weg der sich für mich Lohnte. Das Niedergeschriebene kann ich aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Das Schreiben verschafft mir Klarheit über Situationen und Beziehungen. Beziehungsweise das Schreiben war für mich eine Form der Therapie. Und mit Hilfe meiner Akten, aus den Jahren 1965 bis 1978, konnte ich meine Erinnerungen dem Jahr zuordnen. 

 

Deshalb meine lieben Leserinnen und liebe Leser

ich möchte festhalten, dass eine Biografie-Verfassung immer eine emotionale Momentaufnahme des Verfassers ist und sich mit zunehmenden Fakten aus dem Austausch mit ehemaligen Erziehern und Pflegekindern, ich heute meine Lebenserfahrungen anders verfassen würde. 

 

Heute blicke ich auf meine Kindheit, erkenne mich als Kind, dass nach Anerkennung und Liebe sich sehnte, aber sich dabei auch nicht immer angemessen verhielt. Ich sehe, da ich nun selbst in die Wechseljahre komme, eine Anna - meine Erzieherin, die durch den Hormonwechsel in den Wechseljahren, so einige Schwierigkeiten mit sich selbst hatte. Sich gleichzeitig um Kinder kümmerte, (und zumindest in den 50ger Jahren war es so, sich rührend um das Wohl der Kinder kümmerte), die nicht aus einfachen Verhältnissen kommen. Kinder, die schon von Geburt weg Traumatisiert sind, wie ich es war. Das der Hormonwechsel in den Wechseljahren eine Person in ihrem verhalten von Grund auf verändern kann, schenkte ich beim Verfassen keine Achtung.

Oder, dass Anna bei der Gemeinde, um personelle Unterstützung bat, die ihr aber aus finanzieller Sicht nicht gegeben wurde, lies ich ganz weg. Denn dadurch entstand bei Anna eine Überforderung und führte zu solchen einschneidenden Massnahmen.

 

Meinen Verursachern habe ich vergeben und trotz vielen Stolpersteinen auf meinem Lebensweg, führe ich heute ein Sinnerfülltes Leben.



WARUM DER TITEL NIEMANDSKIND

Niemandskind ist ein Begriff für ein Kind, dessen Eltern unbekannt sind, sodass es niemandes Kind ist. Der Staat kommt für Niemandskinder auf.

Eine Adoption macht Sinn, weil das Kind zu einer Familie, der Adoptionsfamilie dazu gehört. Doch was geschieht, wenn die Adoptiveltern das angenommene Kind nicht mehr wollen und hilflos Überfordert sind? 

Das Kind wird in ein Heim abgeschoben und wird erneut zu niemandes Kind.

Ich bin ein Niemandskind!

 Vielen ist nicht bewusst, dass die Freiheiten die wir heute geniessen, wie Partnerwechsel, Konkubinat, uneheliche Kinder, Abtreibungen, noch vor drei Jahrzehnten in der Schweiz, jedem zum Verhängnis werden konnte. 



MEIN ANGEBOT

Aus eigener Erfahrung berichte ich über das erlittene Leid -

„Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und über dessen spät Folgen".

An Tagungen, Aus- und Fortbildungsveranstaltungen und in Podiumsdiskussionen,

sowie im Sozial- und Gesundheitsbereich und der Erwachsenenbildung.

 

Ich erzähle aus meinem Leben und lasse Dich an meinen Gefühlen und Gedanken teilhaben.

Akten und andere Überraschungen lassen tief in meine Welt eintauchen. 

Ich garantiere, dass meine Vorträge und (Anti)Stigma Arbeit tiefsinnig und dennoch erfrischend sind

und zum Nachdenken und Mitreden aller Anwesenden motivieren.

Ich freue mich auf Deine Kontaktaufnahme.


MEDIEN-BERICHTERSTATTUNGEN

CURAVIVA FACHZEITSCHRIEFT 

Oktober 2020

Online Bericht    «Niemand wünscht einen psychisch kranken Nachbarn», ab Januar 2021 zugänglich.

FRAUBRUNNER ANZEIGER 

November 2017

Text: Karin Balmer

VON FRAU ZU FRAU

Januar 2018

POLIT FORUM BERN

21. September 2018

Buchlesung

GLÜCKS POST 

Dezember 2019

Text: Journalist Reich

NIEMANDSKINDER - verdingt und verachtet

Ersterscheinung am 25. August 2017. 

Weltbild bring 2020 eine Hardcover Ausgabe heraus.

Liebe Weltbild, dass ich das Cover nicht mitbestimmen konnte ist bedauerlich.

Denn ihr Fauxpas ist für einige Stigmatisierend - auf dem Cover ist ein Junge aus der DDR abgebildet. 


VERGANGENE LESUNGEN

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LISA HILAFU-BRÖNNIMANN

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Referentin

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📞 Di + Do 14 - 17 Uhr

076-699 77 99

📝 info@lisahilafu.ch

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