DU WILLST ERST NOCH EIN BISSCHEN MEHR ÜBER MICH ERFAHREN?

 

GERNE ...

 

... mit 35 wurde ich ohne Vorwarnung von einer seelischen Erschütterung heimgesucht und hinterliess in meiner kleinen Familie ein entsetzliches Gefühl der Hilflosigkeit und eine überwältigende Angst um meine Zukunft.

Vom geschätzten Ehemann verlassen, nicht mehr anerkannt oder geliebt zu werden?

Meine Kinder, wie werden sie mich zukünftig bewerten?

Kann ich dereinst wieder arbeiten gehen?

Würde ich jemals wieder ein normales Leben führen können?

 

Wir, das sind ich und mein Ehemann, versteckten uns hinter einem Schleier der Geheimhaltung und sprachen im Flüsterton, selbst wenn wir nur zu Hause waren. Als ob wir es nicht zulassen könnten, dass die Aussenwelt es erfährt. Das etwas Schlimmes passieren könnte, wenn sie wüssten, dass ich eine psychische Störung habe. Die Scham drang in meine Knochen. Ich musste meine Schluchzer nachts mit meinem Kissen dämpfen.

«Warum ich?»

 

VERBERGEN, NICHT FÜHLEN

 

Angst, anders zu sein, abgestempelt zu werden, beurteilt zu werden. Das Leben wurde zu einer unerträglichen Last. Ich wusste nicht, wie ich jemals die Scherben meines zerstörten Lebens aufsammeln und vorwärts gehen sollte. Wie konnte ich mit dieser Krankheit, diesem Geheimnis leben? Ich wollte aufgeben, weil es so weniger schmerzhaft wäre.

«War es das jetzt?»

 

Egal wie sehr ich versuchte, meine Gedanken- und Gesprächsseite zu zensieren, etwas tief in mir drängte mich, mein Trauma zu teilen. Etwas sagte mir, dass das Loslassen der unterdrückten emotionalen Qualen therapeutisch sein würde.

 

Jedoch ist es schwer nach Genesung zu streben und ein Geheimnis zu bewahren. Also habe ich aufgehört, mich zu verstecken. Ich lass es los. Auf meinem Blog teile ich meine Geschichte mit Dir, meinen Freunden und der Welt. Damit änderte sich alles.

 

MEIN DA SEIN BEGANN 1965 - KEIN EINFACHER START INS LEBEN

 

Gleich nach der Geburt nahm man mich meiner Mutter weg, weil es damals für ledige, sowie getrennte und geschiedene Frauen eine Schande war unehelich Mutter zu werden. Somit lernte ich verschiedene Erzieher mit ihren Wertvorstellungen und Erziehungskonzepten kennen. Etwa der gegenseitige Respekt und Wertschätzung sowie Geborgenheit, Schutz, Mut und Hoffnung. Aber auch jene Beziehung, der eisernen Hand, der Unterwerfung und von Todesangst bestimmt. 

 

Meine Mutter lernte ich im 35 Lebensjahr kennen. Diese Begegnung warf mich aus meiner kleinen Welt. Meine 6 Halb-Geschwister lernte ich durch die Testamentseröffnung im Jahr 2014 kennen. Auch sie wurden Fremdplatziert. Wir wurden Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen aufgrund dessen, dass unsere Vorfahren arme Leute waren.

 

Die Aufarbeitung des traurigen Schweizer Sozialkapitel - «Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen vor 1981» wurde zu meiner Lebensaufgabe.

 

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Hätte mir früher jemand gesagt, dass ich einmal ein Buch schreiben werde - ich hätte gelacht und gesagt:

«Ich und schreiben? Ganz sicher nicht!»

 

Meine Kinderjahre verarbeitete ich in einem Tagebuch, das 2017 in Romanform erschien  --->


GLEICH UND DOCH ANDERS

 

Wie jeder Mensch, suchte ich Wertschätzung und Liebe. Doch wenn ich mich zeigte wie ich bin, eckte ich an. Zu laut, zu launisch, zu zappelig, zu emotional, zu verträumt, zu vergesslich und vieles mehr, fanden die Erwachsenen. Und wenn ich eine Aufgabe präsentierte, gelang es mir oft nicht vollständig zu zeigen, was wirklich in mir steckte. Um ins Muster zu passen, verstellte ich mich oder triefte in die Dissoziation ab und am Ende des Tages war ich heilfroh, den Tag ohne Aufsehens überstanden zu haben. Dafür bezahlte ich einen hohen Preis: ich war nicht mehr «ICH» selbst. 

 

MEINE FAMILIE IST MEINE HEIMAT 

 

Meine kleine Familie nimmt einen sehr hohen Stellenwert ein. Mein Ehemann ist mein Anker im Sturm und unsere wunderbaren Kinder meine Muse. Zur Zeit gehen mein Ehemann und ich getrennte Wege. Keiner weiss, für wie lange oder ob für immer. Der springende Punkt, wir sind Freunde fürs Leben und fühlen uns Lebendiger denn je und erfreuen uns der kleinen Dinge. 

 

Auch Beruflich fand ich meine Traumberufung. Als Peer oder auch bekannt als Genesungsbegleiterin, was soviel heisst - Beteiligung als Expertin durch eigene Erfahrung - begleite ich Menschen mit seelischer Erschütterung.

 

MIT ZUNEHMENDEM ALTER WERDE ICH WEISER

 

Der Erziehungsstil in meiner Kindheit hinterliess spuren. 2000-2001 war ich physisch und psychisch ausgebrannt. Posttraumatische Belastungsstörung und dissoziative Störung wurden festgestellt. Später diagnostizierte man ADHS und Bipolare Störung. Und ja, das eine oder andere Symptom lässt sich bei genauerem hinschauen wiedererkennen. Doch mit der Fokussierung nur auf die Krankheit und was ich dadurch nicht kann, hat es mich stets abgehalten, darüber zu reden oder Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ich schämte mich über meine Defizite. Dennoch wollte ich nicht hören, wie mein Leben durch die Krankheit bestimmt wird, stattdessen wie gut ich mit meinen Symptomen leben kann. Deshalb setzte ich mich mit meinen Symptomen auseinander und wichtig, ich anerkenne sie. Und so wurde der Schicksalsschlag zu meiner Chance.


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