DIE MACHT DES SCHREIBENS

Als treuer Leser und treue Leserin meines Blogs, weisst du bescheid über meine Lebensgeschichte und wie ich Ticke. 

Treu meinem Motto «mitmischen - aufmischen - einmischen», schreibe ich nicht nur mit Leidenschaft, ich lasse Worte zu Taten werden. Doch dazu komme ich später. Heute seht das Schreiben im Vordergrund und dabei kannst Du mich unterstützen.

 

«Ist es dir aufgefallen, das ich Grammatisch, also von Satzstrukturen, sozusagen null Ahnung habe?»

Keine Angst, das hält mich erst recht nicht vom Schreiben ab.

Ich bin stolz, das ich heute so gut mit Worten jonglieren kann und eine leidenschaftliche - schöpferische Schreiberin bin. Das war nicht immer so. Zumindest in der Schulzeit waren meine Hefte mit Rotstift überarbeitet und der Kommentar richtete sich nur auf Satzstellung und Grammatik, was mein Selbstwert schwächte und mich beim kreativen Schreiben hemmte. 


Ich schreibe seit Jahren. Mal regelmässig jeden Tag, mal lange nichts. Dann wieder an einzelnen Tagen an denen etwas war, was mich bewegt, was ich nicht vergessen will, weil es schön war. Beziehungsweise um beim Schreiben Klarheit über Situationen und Beziehungen zu bekommen. Jedoch regelmässig schreiben zu müssen, würde mich blockieren. Ausserdem habe ich gemerkt, dass ich mich in Depression mit geschriebenem Jammer tagelang runterziehe oder nach Hypomanien kann ich nachlesen, weil ich mich dann so toll finde und nicht verstehe warum andere das anders sehen. Demzufolge ist Schreiben keine schlechte Idee, denn das Schreiben über belastende Ereignisse schützt meine Gesundheit, und Glücksmomente bleiben auch in 10 - 20 Jahren in Erinnerung.

MERKE DIR, SCHREIBEN IST EINE FORM DER THERAPIE

Schreiben ist heilsam. Schreiben befreit. Nicht umsonst heisst es, «sich etwas von der Seele schreiben»

Natürlich wissen wir, dass das Sprechen oder Schreiben über Belastendes gut tut. Doch dafür musste ich meine Scham überwinden und vertrauen in mich aufbauen. Was Jahrzehnte dauerte nach den Rotstift Korrekturen meiner Lehrer und Lehrerinnen.


 

 

DER WEG DES SCHREIBENS 

Ich möchte Dich heute dazu ermuntern, den Weg des Schreibens auszuprobieren und zeige Dir verschiedene Weisen auf, die mir zur Selbstheilung halfen.

  • Durch Schreiben ich mich Jetzt und auch in 40 oder 50 Jahren an Lustige, besinnliche Ereignisse erinnern kann.

Uii, «in 50 Jahren» ist nun doch etwas hochgegriffen mit meinen 55 Jahren. 😂 Aber wenn es denn sein soll, herzlichen Glückwunsch 🥂 zum 105. Lebensjahr. 

  • Durch Schreiben ich mich besser kennen lerne, etwa wer bin ich, was mag ich, was brauche ich.
  • Durch Schreiben ich erkenne, welcher Genesungsweg mir gut tut.

 

AH JA, NOCH EINES

«Hast du Dich schon mal über jemand aufgeregt, innerlich so richtig aufgeregt, der über Dich lästerte oder dir Dinge vorwarf, die aus der Luft gegriffen sind?»

«Hast du in solch einer Situation schon mal im Affekt eine E-Mail, SMS oder What’s App Nachricht an diese Person geschrieben, um ihr gehörig die Meinung zu sagen?»

«Hat dir das gut getan?»

 

MEINE ERFAHRUNG

Im Affekt auf meine Wut auf diese Person zu reagieren ist nicht sinnvoll - in der Regel weiss ich das auch und kann mich zusammenreissen. Zum Beispiel griff ich dann sehr schnell zum Stift oder Handy und sagte meine Meinung. Heute gehe ich dass ganz anders an, weil diese Art, (Auge um Auge, Zahn um Zahn), von Kommunikation, mir noch mehr Ärger einbrachte. 

Und Dinge, die mich ärgerten, verletzten oder wütend machten - einfach herunterzuschlucken, ist auch kein guter Weg. 

DURCH SCHREIBEN MICH VON WUT BEFREIEN

Ich merke dann oft, wie ich einen inneren Monolog halte mit der Person, die mich verletzt oder wütend gemacht hat. In diesem Moment schreibe ich meine Wut auf diese Person «von der Seele». Damit haben sich meine Gedanken zu Worten geformt, wurden sichtbar und haben dadurch den Weg aus mir heraus gefunden und mich leichter gemacht. Es bekommt eine Struktur und dadurch Verständnis, Akzeptanz und Lösungsmöglichkeiten. Meine Emotionen werden besser verarbeitet. Neue Informationen werden integriert und die belastenden Ereignisse erhalten dadurch einen Dämpfer.

 

 

Demnach ist das Schreiben ein Monolog, nur wirkungsvoller, als das Gespräch im Kopf durchzugehen. Bei einem inneren Monolog mache ich meist andere Dinge nebenher, wie Auto fahren oder arbeiten. Das kann zum einen gefährlich sein, weil ich unkonzentriert in dem werde, was ich eigentlich mache, zum anderen kann ich mich dem Problem nicht mit voller Aufmerksamkeit zuwenden, was meist dazu führt, dass ich es weiter mit mir herum trage. Deshalb eignete ich mir folgendes an:

  • Wenn ich meine Emotionen niederschreibe sehe ich klarer, weil auf Papier steht, was mich verletzt hat.
  • Ich denke über das Problem mit voller Aufmerksamkeit nach.
  • Ich gebe dem Thema, das mich bewegt, Raum und Zeit.

FOLGLICH

Wenn meine Freundin oder Freund mich aufgeregt hat, mein Partner mich verletzt oder mein Kollege oder Kollegin mich blöd angemacht hat, jemand hat Mist gebaut, den ich ausbaden darf oder mich in ein schlechtes Licht stellt, dann darf ich wütend oder verletzt sein. Aber ein Gespräch ist gerade nicht sinnvoll! Jedoch probiere ich mich im Schreiben. Das heisst, ich schreibe einen Brief, verfasse eine E-Mail.  Wichtig ist, dieses Schreiben NICHT an den Empfänger zu senden!

Ich habe im Affekt geschrieben und diese Version soll niemand lesen. Ich bin verletzt und aus meinem Brief oder E-Mail spricht diese Verletzung heraus. Allerdings, dient dieses Schreiben der schnellen Abhilfe von Wut. Und so schreibe ich an ungewöhnlichen Plätzen meine Wut heraus. Sinn, Grammatik, Schönschrift sind dabei unwichtig. Die Notizen werden niemandem gezeigt. ich benenne das Ereignis ganz genau in allen Details. Fühle und beschreibe ausserdem meine damit verbundenen Gedanken und Emotionen.

«Was meinst Du? Ist das Schreiben ein Weg, denn auch Du eingehen könntest?»


MUTMACHEN - HOFFNUNGSTRÄGER - VORBILDER

Ich glaube, ich bin eine gute und spannende Erzählerin. Deshalb liebe Lehrer und Lehrerinnen, sowie Pädagogen und Pädagoginnen, lobt eure Schüler betreffend kreativer, sinnlicher, spannender etc. Erzählformen. Nur so werden zukünftige Schriftsteller/Schriftstellerin geboren.

 

«Was meinst Du? Können sich meine Texte sehen lassen?»

«Was erwecken sie in Dir - Neugier auf mehr oder doch eher zum Einschlafen?»

Und bitte eine ehrliche Antwort! Es darf gerne auch Kritik vorgetragen werden. Ich bin Dankbar für jede Anregung - denn nur so kann ich lernen und mich weiter entwickeln.

Was ich schon lange wissen wollte:

«Geht Dir das Schreiben auch so leicht von der Hand, wie mir?»

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LISA HILAFU-BRÖNNIMANN

Peer - Expertin aus eigener Erfahrung - Referentin

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Ich bin gerne für Dich da.

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Dadurch bin ich telefonisch nicht immer erreichbar.

Ich werde Dich so rasch wie möglich zurückrufen oder deine E- Mail beantworten. 

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