WER BIN ICH?

Als Peer bin ich selbst betroffen von seelischen Erschütterungen.

Ich habe gelernt meine schwierigen Lebenserfahrungen zu reflektieren und mit anderen zu teilen. Dieses Erfahrungswissen bildet die Grundlage meiner Peer-Arbeit - würdevoll zu mir und meiner Geschichte zu stehen.

Ich bin nicht darauf bedacht den Zustand vor der Erschütterung wiederherzustellen, sondern die Veränderungen, die die Erschütterung mit sich bringen, in mein Leben zu integrieren. 

So weiss ich, was ich in meinem Leben noch ändern möchte und kenne die Schritte, die dazu nötig sind. Ich lebe bewusst und weiss, wie ich meine Blockaden auflösen kann und wie ich meine Widerstände überwinde. Dabei habe ich einen randvoll gefüllten Werkzeugkoffer mit Selbstcoaching-Methoden (Skills) und ein vertrauensvolles Netzwerk, das mich begleitet, wenn ich darum bitte, um meine Ziele wirklich zu erreichen.

 

Wenn ich eines gelernt habe, dann ist es das, dass ich an meinen Erschütterungen und Schwierigkeiten wachse und dass ich aus allem etwas lernen kann. Mich immer wieder neu „auf das Leben einzulassen“, das zu tun, was ich wirklich gerne mache, ist entscheidend für mein erfülltes Leben.

Dass ich dabei keine IV beziehe, bedeutet mit dem Existenzminimum zu Haushalten, was mich nicht hindert, mich selbst zu sein und das zu leben, was mich erfüllt.

Die Bereichernste und Erfüllendste Aufgabe, die ich mir vorstellen kann, ist mit Menschen zu arbeiten. Deshalb erfüllte ich mir meinen Herzenswunsch, die Peer Ausbildung. Ich liebe Pionierarbeit und die täglichen Herausforderungen als Peer. Dabei folge ich meinem inneren Kompass und entdecke auch an mir immer wieder neue Stärken und Ressourcen. Zudem achte ich auf eine gesunde Work-Life-Balance.

 

Ich kenne mich und mein Handeln am besten und interpretiere das Geschehen aus meinen Denkmustern heraus. Die Frage nach meinen eigenen Überzeugungen und Einstellungen ist mir deshalb wichtig. Dabei muss ich meine Haltung und mein Handeln immer wieder überprüfen und manchmal auch verändern. Wenn ich weiss, wer ICH bin, dann bin ich in mir verankert und gehalten. So werden Nähe und Mitgefühl mit Mitmenschen möglich und damit echte und erfüllende Begegnungen, in der ich mich nicht hinter meiner Professionalität verstecken muss.

 

Eine Erfolgsformel kann ich nicht geben, aber ich kann sagen, was zum Misserfolg führt:

der Versuch nicht an seine Stärken und Ressourcen zu glauben!

 

 


WAS BIN ICH?

Mein Leben war mein grösster Lehrmeister.

Eigene Grenzen überwinden können, auf meine Stärken vertrauen und mutig Neuland beschreiten, gehören zu den erfüllendsten Erfahrungen, die ich in meinen 55. Lebensjahren machen durfte.

Dabei habe ich viel über mein Schicksal, meine Erschütterungen und Gesundung nachgedacht. In verschiedenen Situationen habe ich gelernt, Unsicherheit als Bereicherung und Chance für Entwicklung zu erleben. So beklage ich selten, was nicht ist. Lieber rufe ich beherzt etwas Neues ins Leben und denke von Natur aus Positiv, Konstruktiv und Lösungsorientiert und handle danach. Dies braucht manchmal Mut und Überwindung. Was entsteht ist nicht perfekt, jedoch gewaltig, faszinierend und für mich das richtige. Dabei ist mir sehr wichtig, die Verantwortung für mich und mein Wohlbefinden zu übernehmen. Es gibt mir eine grosse Freiheit und Unabhängigkeit. Dabei muss ich nicht Perfekt sein, stattdessen authentisch und ehrlich zu mir selbst.

 

Deshalb habe ich eingeordnet und mich neu geordnet und nach dem Sinn des Erlebten gesucht. Wie alle Peers, fand auch ich den Sinn:

 

Ich bin die, die weiss, wie sich seelische Erkrankung anfühlt und was bei der Überwindung hilfreich sein kann und was hinderlich.

Ich habe erfahren, dass ich mit der richtigen Unterstützung wieder Handlungsfähig wurde.

Ich habe meine Hilflosigkeit überwunden und meine Selbstwirksamkeit neu oder überhaupt erst kennengelernt.

Ich habe mich wieder selbst ermächtigt.

Ich habe gelernt, die Verantwortung für mein Leben zu übernehmen.

Ich bin die, die der Theorie ein Gesicht gibt. Nicht nur der Theorie, sondern auch der der Gesundung.

Manchmal stolpere ich auch wieder und versuche mich dann wieder von Neuem aufzurappeln.

Ich habe gelernt, über mein Stolpern und über mein Aufrappeln zu reden und würdevoll dazu zu stehen.

 

Dieses Erfahrungswissen kann ich in meine Arbeit einbringen und sie dem Fachwissen zur Seite stellen. Wir Peers wissen, dass Gesundung möglich ist und dafür stehen wir ein. Die Hoffnung auf Gesundung, aber auch das Wissen um die Möglichkeit der Gesundung gehört zu den wirkungsvollsten Medikamenten, die wir Menschen mit einer seelischen Erschütterung anbieten können.

 

Eine Erfolgsformel kann ich nicht geben, aber ich kann sagen, was zum Misserfolg führt:

 

der Versuch es nie auszuprobieren!


WAS KANN ICH?

Recovery (Genesung) geht uns alle an! Gemeinsam können wir einen Raum schaffen, in dem Heilung möglich wird.

Als Peer ist mir wichtig, die Lebenswege und Lebensstrategien der Mitmenschen ebenso zu würdigen, weil ich weiss, dass ich meine Sinnleeren Verhaltens- und Denkweisen erst ändern konnte, nachdem ich ihre Sinnhaftigkeit als Überlebensstrategie verstanden hatte.

Bildlich erklärt, versuche ich Schwimmlehrerin zu sein. Das heisst, die Betroffenen immer wieder Stärken , ermutigen und für das Leben begeistern.

Das Schwimmen kann ich nicht übernehmen. Jedoch kann ich verschiedene Schwimmstile vorzeigen, die man ausprobieren und erlernen kann. Dabei weiss ich aus eigener Erfahrung, was förderlich oder hinderlich ist. Wenn die Schwimmenden erschöpft sind, bin ich da als Haltegriff, auf Augenhöhe. Durch diese gleichen Augenhöhe erhalte ich vom Gegenüber Vertrauen.

 

Wasser kann stürmisch sein. Es kann einem herunterziehen und verschlucken, wie eine seelische Krise. Für meine Arbeit heisst das,  Innehalten, gemeinsam aushalten und annehmen, was im Moment nicht geändert werden kann. Denn ich möchte die Menschen aus ihrem gefährlichen Strom retten. Ich kann es nicht und manchmal schmerzt mich das. Das ist für mich die grösste Herausforderung. Aber aus eigener Erfahrung weiss ich, dass ich selbst schwimmen lernen musste und die Menschen am hilfreichsten waren, die mich ermutigten, selbst zu schwimmen. Mir auch immer wieder zutrauten, dass ich nicht ertrinke und eines Tages eine gute Schwimmerin werde.

 

Sehr viel einfacher wird es, wenn Bewegung ins Spiel kommt, wenn beim Gegenüber Visionen oder Bedürfnisse erkennbar werden. Da spüre ich ihre Lebensenergie und auch die Hoffnung auf Änderung. 

 

Als Peer kann ich versuchen eine Verständigungsbrücke zu bauen, weil ich beide Ufer kenne. 

In Institutionen und Organisationen begegne ich fremden Denk- und Handlungsweisen, die ich aus meinem Vorwissen, aus meiner Perspektive heraus interpretiere, wenn ich Menschen mit einer seelischen Erschütterung begleite:

dann bin ich Teil des Geschehens

beeinflusse das Geschehen durch mein Dasein

sowie die Art, wie ich mich verhalte

 

Innehalten und Reflektieren müssen demnach nicht nur wir Betroffenen, sondern auch Angehörige und Behandler. Sich Zeit nehmen, um nachzuprüfen, ob wir das, was wir tun nur deshalb so tun, weil wir es schon immer so getan haben, oder weil es das ist, was den einzelnen Betroffenen tatsächlich weiterhilft. Denn die Gefahr ist gross, dass irgendwann die Vorstellungen der Behandelnden im Zentrum steht und nicht der Mensch mit seinen Ressourcen und Stärken. Und da sehe ich mein wirken, das Handeln zu hinterfragen:

was wird da gemacht,

warum wird es so gemacht

und ob nicht alles ganz anders sein könnte

 

Ob neue Wege gangbar sind, erfahren wir erst, wenn wir sie gehen! Das beinhaltet auch Scheitern, Hinfallen und wieder Aufstehen.

Als Peer kann ich den Behandlern erzählen, was für mich auf meinem Weg hilfreich war und was mich behindert hat. Indem ich den Dialog zu Ihnen suche, kann ich Ihnen auch die Früchte ihrer Arbeit vor Auge führen und Ihnen den Wert ihrer Arbeit zeigen. Und vielleicht können wir Peers so auch ein gutes Medikament gegen Abnützungserscheinungen und Hoffnungslosigkeit für sie sein.

 

Eine Erfolgsformel kann ich nicht geben, aber ich kann sagen, was zum Misserfolg führt:

der Versuch jedem gerecht zu werden!


 

WAS ERWARTET DICH?

 

100 % EHRLICHKEIT - ich schone weder mich noch Dich. Authentizität und Mut können manchmal ganz schön schmerzen. Doch das ist es wert.

100 % KLARHEIT - ich mache mein «Ding», selbst wenn noch so viele Leute sagen: «Lisa so geht das aber nicht!». Mir ist es egal, wie es die Masse macht. Mir geht es einzig und allein darum, stets aufs Neue herauszufinden, was für mich funktioniert und mir gut tut.
100 % MUT - denn meine wichtigste Erfahrung ist es, nur wenn ich immer wieder die Herausforderungen des Lebens annehme, verhindere ich das Zurückrutschen in frühere Verhaltensmuster, die mir weder physisch noch psychisch gut getan haben.
100 % MOTIVATION - aus purer Freude heraus, Dich auf dem Weg zu Deinem ersten kleinen oder grossen Schritt zu begleiten. Dir zu zeigen, dass dein Leben dort beginnt, wo Du der Angst mutig ins Gesicht schaust. Und immer wieder darauf hinzuweisen, dass hinter deiner Angst deine grösste Stärke schlummert.
100 % ROADTRIP FIEBER - aus dem Fiat Kleintransporter wurde inzwischen ein ausgewachsenes Home-Mobil. Mit meinem Minihaus auf Rädern fahre ich zu Interviewterminen mit super spannenden Menschen oder zu meinen Vorträgen und Workshops on the road. Noch wichtiger: Ich lasse Dich 1:1 an meinen Eindrücken und Erkenntnissen unterwegs teilhaben.

100 % LISA HUMOR - Ich nehme das Leben nicht allzu ernst und sehe alles aus dem Blickwinkel von meinem inneren Kind. Das hat zwar schon ein paar graue Haare, aber es ist ja bekanntlich nie zu spät für eine glückliche Kindheit.😊

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